TSV Herrsching zerlegt die Berger Reserve
Dienstag, den 10. April 2018 um 07:40 Uhr

MTV II geht daheim mit 1:4 unter
MTV Berg II – TSV Herrsching 1:4 (1:1) Tore: 0:1 Causevic (18.), 1:1 Adlouni (30./FE), 1:2 Öhler (56.), 1:3 Rau (63.), 1:4 Öhler (65.) Auf die Berger Reservisten kommt eine ungemütliche Woche zu. So einsilbig wie sich Simon Gebhart nach der 1:4-Heimpleite gegen den TSV Herrsching präsentierte, lässt dies auf einen echten Kritik-Tsunami schließen, der am Ostufer des Starnberger Sees zu erwarten ist. „Die erste Halbzeit war okay, die zweite schlecht“, ließ sich der Trainer noch entlocken. Warum seine Elf nach einer ordentlichen Hinrunde auf einmal von allen guten Geistern verlassen scheint, wollte der Coach nicht beantworten. In den drei Punktspielen nach der Winterpause holten die Männerturner gerade einen Punkt. Noch aussagekräftiger ist die Tor-Statistik. Nur dreimal netzten die Berger selbst ein, kassierten aber bereits zwölf Gegentreffer. Die schwache Serie ließ den MTV auf den siebten Tabellenplatz der Kreisklasse 3 abstürzen. Nur noch zwei Punkte trennen ihn vom ersten Relegationsplatz. Während sich Gebhart ein Schweigegelübde auferlegte, präsentierte sich Will Welte umso gesprächiger. „Es ist ein guter Geist in der Mannschaft“, lobte der Herrschinger Abteilungsleiter seine Schar, die durch den zweiten Sieg in Folge zeitweise auf den vierten Tabellenplatz kletterte. Anders als die Berger, die wieder gut aufgestellt waren, musste der TSV auf seine etatmäßigen Keeper Ken Ried und Stefan Salcher verzichten. Patrick Kündinger löste seine Aufgabe zwischen den Pfosten jedoch hervorragend. Alen Causevic schockte die Berger mit einem frühen Tor nach 18 Minuten. Die Platzherren kamen nach einer halben Stunde durch einen verwandelten Foulelfmeter von Ahmed Adlouni zurück. Allerdings musste ihnen Niklas Rosopulio erst auf die Sprünge helfen, der an der Strafraumgrenze völlig überflüssig zu brachialen Mitteln gegriffen hatte. „Wir sind danach ein bisschen in Schwierigkeiten gekommen, weil Berg Druck gemacht hat“, sagte Welte. Nach dem Seitenwechsel ebbten die Angriffsbemühungen der Gastgeber wieder ab. Maximilian Koch setzte mit einem Lattentreffer das Signal zum Herrschinger Sturmlauf. Innerhalb von nur neun Minuten verwandelten Manuel Öhler (2) und Mike Rau das 1:1 in einen 4:1-Vorsprung. „Es kämpft einer für den anderen“, führte Welte diese Explosion auch auf den intakten Teamgeist
zurück. Die Berger erlebten dagegen ein Deja-vu. Wie vor einer Woche in Polling brachen alle Dämme, als der Gegner erneut in Führung ging. Aber das wollte Gebhart nicht kommentieren.

Quelle: Starnberger Merkur

 

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